Erfurter Studien zur Kunst- und Baugeschichte
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Matthias Rupp:

Zur Entwicklung urbaner Bau- und Siedlungsstrukturen in Jena im 13./14. Jahrhundert

Rupp beginnt seine Darlegungen mit einer Fehlstellenkartierung der Jenaer Altstadt nach den Zerstörungen des 20. Jahrhunderts und kann damit die Bedeutung der Archäologie für die Jenaer Stadtgeschichtsforschung leicht verdeutlichen.

Bei den archäologischen Untersuchungen konnte die Parzellierung von Grundstücken um 1200 mit zurückversetzten Gebäuden nachgewiesen werden. Im Zeitraum Mitte des 13. bis Mitte des 14. Jahrhunderts ist eine Verdichtung der Bebauung und Überformung älterer Strukturen festzustellen. Dabei konnten auch einzelne Steinbauten am fragmentarischen Bestand, z. B. in der Bausubstanz des heutigen Rathauses oder anhand älterer Quellen festgestellt werden.

Im 14. Jarhundert erfolgte die Aufteilung der Großparzellen in kleinere Grundstücke, auch „halbe Höfe“ werden erwähnt. Darin zeigt sich eine ähnliche Entwicklung, wie sie Thomas Nitz für Erfurt dargestellt hat (Erfurter Studien zur Bau- und Kunstgeschichte, Band 2).

 

Letzte Aktualisierung : 04.05.2014