Erfurter Studien zur Kunst- und Baugeschichte
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Lutz Scherf:

Haus- und Grundrissentwicklung vom Mittelalter bis zum Beginn der Neuzeit in Jena

Scherf hat zahlreiche Jenaer Häuser bauhistorisch untersucht und deren Wandel über die Zeiten analysiert. Er stellt die Entwicklung vom ungegliederten Haus des 14. Jahrhunderts bis zur differenzierten Binnengliederung im 16. Jahrhundert mit geschossweise getrennten Wohnungen und verschiedenen Raumfunktionen dar.

Besondere Erwähnung finden hierbei die Holzstuben, z. B. in den Häusern Markt 16 oder Markt 22 („Zur Sonne“). Eine besondere Rolle bei der baulichen Entwicklung Jenaer Häuser im 16. Jahrhundert spielt die Universitätsgründung 1558, die zu einem regelrechten Bauboom führte. Ein besonderes Zeugnis dieser Entwicklung ist das 1585 errichtete Hofgebäude der „Schenkstatt zur Rosen“, in der sich drei Holzstuben befanden, von denen zwei durch Professoren genutzt wurden.

 

Letzte Aktualisierung : 04.05.2014